So viele Finger habe ich nicht, wie es Wochen her ist.

Es gab nicht einen Menschen auf der Welt, fuer den meine Gefuehle haetten groeßer sein koennen. Ich haette mich jedem Blick hingegeben und waere jedem Wunsch nachgelaufen. Sechs Jahre lang bin ich auf dem Weg nur gestolpert und habe mich die ein oder andere Nacht selbst verloren. Der beziehungsunfähige Wunderjunge, nennt sich nun erwachsen und hat sich entschlossen ohne mich gluecklich zu sein. Als Familienvater und Ehemann strebt er den 6. Juni an um sein Leben mit jungen 2o ein *bis der Tod uns scheidet* anzuhaengen

 

Aber so viele Tage waren es nicht seitdem, wie ich Erinnerungen habe.

Manchmal fielen unsere Mauern in sich zusammen, zwischen der Selbstironie und meiner Vernunft. Zwischen dem
Unbestaendigem und dem Wissen, das mit Aufgehen der Sonne auch dein Name verschwand, blieb immer noch der Klang deiner Stimme, der mir sagte, dass dein Fehlen nie Bestand hat. Es gab nicht einen Tag an dem ich nicht faehig gewesen waere, mit blutigen Haenden und unter Tränen, die vom Himmel regneten, unser eingestuerztes Universum wieder aufzubauen. Dafür war dein Blick zu tiefgehend. Deine Seele zu einschneidend. Deine Versprechen zu bedeutend.
Dein Bleiben noch in deiner Abwesenheit

 

ich habe mir überlegt, dass er mir jetzt egal ist.
Ich habe mir auch gedacht, dass das ganz schoen laecherlich ist.

 

 

Vorsicht, der Fußboden ist nass. Habe geweint.