Manchmal komme ich mir zu groß vor, als wuerde ich nicht in den Raum passen oder die Waende auf mich herabfallen. Ich lese Zeitschriften lieber von hinten und Musik bitte auf Repeat. Ich schreibe. Um alles schlimmer reden zu koennen, als es ist und trage ein Liebesversprechen um den Hals. An meiner Seite liegt jede gefühlte Nacht der eine, wunderbare Junge, an dessen Herz ich einschlafen kann, ohne die Schreie zu hören die das Leben einem manchmal in die Wnd kratzt. Er ist derjenige, der mein quietschen ertraegt, wenn ich zu sehr friere und meine Hand noch haelt, wenn ich seine zerquetsche. Manchmal schreibt er mir seinen Namen auf meinen Körper ein anderes Mal liegen nicht endende Herzworte im Briefkasten. Er haelt mir die Haare hoch, wenn ich mich uebergeben muss und malt mir Momente in mich rein. Manchmal schlafe ich bei ihm in der Kaserne auf einem 90-Zentimeter-Gitterbett, hinter zugezogenem Vorhang und besuche öffentliche Herrentoiletten. Ein anderes Mal fahren wir mit 200 Kilometer pro Stunde ueber die Autobahn uns singen die Lieder, die wir lieben so laut mit, dass wir dass Gefuehl vergessen ohne einander zu sein.